Betreiben Sie eine Domain im Internet, so müssen Sie einiges beachten. Das fängt bereits bei der Namenswahl für Ihre Domain an, denn der Name darf noch nicht vergeben sein und er muss sich von anderen Domainnamen deutlich unterscheiden. Damit Ihre Domain schnell gefunden wird, ist der richtige Name wichtig. Mit der Wahl eines Providers bestimmen Sie bereits, wie schnell Ihre Domain von den Suchmaschinen gefunden wird. Die Domain muss suchmaschinenoptimiert werden, damit sie im Ranking zu verschiedenen Suchbegriffen gut entwickelt. Sind Sie mit Ihrem Domainanbieter nicht mehr zufrieden, können Sie mit der Domain umziehen.
Vor dem Domain-Umzug
Bevor Sie mit Ihrer Domain umziehen, sollten Sie sich für einen guten Provider entscheiden. Sie sollten nicht nur die Preise der Anbieter prüfen, denn wichtig ist der Service des Providers. Sie sollten sich vorab informieren, mit welchem Ranking Sie für Ihre Domain rechnen können. Vergleichen Sie die Preise und den Service bei mehreren Anbietern. Haben Sie einen neuen Anbieter ausgewählt, sollten Sie Ihren alten Anbieter darüber informieren, dass Sie einen Domain Umzug planen, denn sonst könnten Sie Schwierigkeiten mit dem alten Anbieter bekommen. Erteilen Sie dem alten Anbieter am besten gleich formlos die Freigabe.
Für den Umzug müssen Sie einen sogenannten KK-Antrag bei einem NIC stellen. Der KK-Antrag ist der Antrag auf Konnektivitäts-Koordinierung. Hinter NIC verbirgt sich die Abkürzung für Network Information Center. Viele NIC sind vorhanden. Welches NIC für Sie zuständig ist, hängt von Ihrer Domain-Endung ab. Auf http://www.iana.org/cctld/cctld-whois.htm können Sie sich informieren, bei welchem NIC Sie den KK-Antrag stellen müssen.
Wie verläuft der Umzug?
Haben Sie den Antrag gestellt, wird der neue Provider über Ihren geplanten Umzug informiert. Das NIC stellt dort in Ihrem Namen den Antrag. Der neue Provider informiert den bisherigen Provider über den geplanten Umzug. Der alte Provider muss dem Antrag zustimmen. Es kann jedoch passieren, dass er den Antrag ablehnt, was gar nicht so selten ist. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auf die Freigabe achten und den alten Anbieter vorab informieren. Wird der Antrag abgelehnt, können Sie unmittelbar danach eine Freigabe erteilen. So kann der alte Anbieter Ihrem Antrag nachträglich zustimmen. Entscheiden Sie sich für den richtigen neuen Provider, können Sie Schwierigkeiten beim Antrag vermeiden.
Bild: panthermedia.net Jan Mikš

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