Moderne Handys sind wahre Multimediageräte, die dank ihrer verschiedenen Möglichkeiten die ursprünglichen Funktionen des Telefonierens und SMS Schreibens in den Hintergrund stellen. Mittlerweile gibt es für fast alles eine App. Als Mini-Kochbuch mit den besten Rezepten der Starköche, Routenplaner und mobile Verbindung zu den sozialen Netzwerken werden die Smartphones zu Allroundgeräten. Außerdem steigt die Zahl der Apps täglich, schließlich lassen sich die Programme selber schreiben, so dass beinahe jeder Mensch sich als Entwickler versuchen darf.
Vorschriften für die App-Entwicklung
Mittlerweile laden sich Besitzer eines Handys die Apps sowohl gegen Geld in den offiziellen Stores herunter, doch erhält die Open Source Programmierung immer mehr Zuspruch. Immerhin sind viele kostenlose Apps ebenso gut wie ähnliche Mini-Programme, die Sie kaufen müssen. Im Grunde darf jeder Mensch eine App entwickeln, vorausgesetzt, er hält sich an die Spielregeln der großen Anbieter. So lassen sich Apps für das iPhone und iPad nur auf einem Mac erstellen und die Entwickler müssen für eine Jahresgebühr von circa 79 Euro einen Vertrag abschließen, um offiziell iApps entwickeln zu dürfen. Allerdings dürfen Sie diese nur im Apple Store verkaufen und müssen sich an die strikten Lizenzvereinbarungen halten.
Software für die Android-Programmierung
Vollkommen anders als das Coding unter Linux funktioniert die Entwicklung einer App. Zunächst sollten sich zukünftige Entwickler entscheiden, für welche Smartphones sie die Programme erstellen, zum Beispiel für Blackberrys, Android-Handys oder iPhone. Fällt die Entscheidung auf das Betriebssystem von Google, ist es ratsam, sich über existierende Android Apps zu informieren, um Marktlücken zu entdecken. In diesem Fall sind Java-Kenntnisse von Vorteil, die Sie für die Programmierung benötigen. Für die Entwicklung brauchen Sie außerdem einen Google Account und den App Inventor. Verschiedene Tutorials auf der Webseite erklären Ihnen die Entwicklung.
Apps für iPhones bauen
Wer jedoch Programme für iPhone sowie iPads schreiben möchte, benötigt das Software Development Kit (SDK) und Kenntnisse in Objective-C. Alternativ hat die Online-Plattform PC Welt für Interessenten eine Schritt für Schritt Anleitung erstellt, mit deren Hilfe sich eigene Apps über den AppMaker basteln lassen, ohne fortgeschrittene Programmierkenntnisse zu besitzen. Ob sie funktionieren, finden sie jedoch erst nach der kostenpflichtigen Vertragsvereinbarung mit Apple heraus.
Bild: Screenshot
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